Die Musikindustrie im Laufe der Zeit – und wieso früher alles besser war

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Noch vor 35 Jahren lieferten sich Kassetten und Schallplatten auf dem Musikmarkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schnell wurden sie jedoch von den Compact Disks, kurz CDs, verdrängt, die für Musik-Fans schon nach kurzer Zeit unersetzlich wurden. Man musste nun lediglich das Album der Lieblingsband in den CD-Player legen und es sich mit dem Booklet auf der Couch gemütlich machen. Schon konnte man die Gedanken schleifen lassen und sich vom langen Arbeitstag, den anstrengenden Hausaufgaben oder einem kraftraubenden Sportturnier erholen. Heute haben Streaming-Dienste die Musikindustrie fest im Griff. Mit ihrem Erscheinen schwand bei vielen die Liebe zur Musik, denn das Genießen und Feeling eines Albums, können Streamingdienste einfach nicht ersetzen.

Die Entwicklung der Musikindustrie

Ihre Geschichte beginnt bereits im Jahr 1887. Zu diesem Zeitpunkt wurde dem deutschen Wissenschaftler Emil Berliner Patent für seine Idee erteilt. Er hätte sich vermutlich nie träumen lassen, dass er damit den Grundstein für die Verbreitung einer der schönsten Kunstformen der Welt legte: die Musik. Bis die erste kommerzielle Vinyl-Schallplatte entwickelt wurde, dauerte es jedoch noch einmal gut 60 Jahre. Diese Vinyl war deutlich robuster und somit ein wichtiger Schritt für die Musikindustrie. Im Jahr 1964 wurde dann die Kompaktkassette patentiert und der dazu passende Kassettenrekorder entwickelt. Somit kam es erneut zu einer grundlegenden Veränderung auf dem Tonträgermarkt. Die Menschen liebten die Portabilität der Kassetten und fanden großen Gefallen an der Möglichkeit, nun Musik, die ihnen gefiel, aus dem Fernseher oder Radio aufzunehmen. Schließlich kamen im Jahr 1983 die ersten CDs auf den Markt und mit ihnen begann eine neue Ära in der Musikindustrie. Diese Compact Discs hatten den großen Vorteil, dass sie keine Störgeräusche beim Abspielen verursachten. Zudem boten die klassischen Booklets die Möglichkeit, sich während des Musikhörens über den Sänger oder die Band zu informieren und die Lieblingssongs dank der abgedruckten Texte lautstark mitzusingen. Daraufhin wurden auch rasch MP3-Player und schließlich Streamingdienste entwickelt, welche die Portabilität von Musik auf ein neues Level anhoben.

Die Nachteile der Digitalisierung in der Musikindustrie

Doch diese revolutionäre Digitalisierung brachte auch viele Nachteile mit sich. Es lässt sich schließlich nicht bestreiten: der ursprüngliche Charakter, der Wert der Musik, ging in den letzten Jahren zunehmend verloren. Statt früher in den Musikladen des Vertrauens zu gehen, das neue Albumder Lieblingsband zu kaufen und dieses dann zuhause in Dauerschleife zu hören, kann man heutenahezu jedes Lied von überall, jederzeit streamen und offline nutzen. Doch das lässt den Hörer ganzschnell vergessen, wie viel Zeit, Liebe und Aufwand die Band in jeden einzelnen Song investiert hat. Nach der Arbeit klickt man per Smartphone eine beliebige Playlist an und schon wird manununterbrochen von den unterschiedlichsten Liedern beschallt. Und wenn einem der aktuelle Song nicht gefällt? Dann überspringt man ihn einfach. Dabei ist es dann irrelevant, ob sich dieser Song im Laufe des Liedes nicht vielleicht doch zum neuen Lieblingssong entwickelt hätte. Ein Klick und schon spielt der nächste Song. „Skip-Generation“ nennen das einige. Hinzu kommt, dass Künstler von den Einnahmen der Streamingportale meist nur einen unvorstellbar geringen Anteil erhalten, sodass ihre geleistete Arbeit nicht im geringsten ausreichend honoriert wird.

Es lässt sich somit nicht bestreiten, dass das ursprüngliche, unvergleichbare Musikfeeling von früher fehlt.

Aber muss man in der heutigen Zeit gänzlich auf den ursprünglichen Charme eines Albums verzichten?

Nein, das muss man nicht. Unsere Musikplattform „plactron“ bringt dieses Musikerlebnis nämlich zurück. Bei „plactron“ haben die Künstler die Möglichkeit, interaktive Story Booklets zu ihren Alben zu erstellen. Diese können interessante Facts über die Band, Songtexte, Entstehungsgeschichten zu den Liedern, Stories, Videos und Fotos enthalten – dies bringt das ursprüngliche Musik-Feeling zurück! Zudem werden die Künstler bei dieser neuen Musikplattform fairer entlohnt als bei den großen Streamingdiensten – somit profitieren letztlich beide Seiten!